FÖD Sozialeingliederung, Armutsbekämpfung, Sozialwirtschaft
und Politik der Großstädte
Das AGORA-Programm des föderalen öffentlichen Programmierungsdienstes Wissenschaftspolitik hat ein zweifaches Ziel: einerseits die Vereinfachung des Zugangs zu den föderalen administrativen Datenbanken; andererseits die wissenschaftliche Unterstützung der Nutzung dieser Datenbanken auf Ersuchen der betroffenen Dienste und Einrichtungen. Das Datawarehouse Arbeitsmarkt und Sozialschutz, ein Projekt innerhalb des AGORA-Programms, umfaßt eine Arbeitsgemeinschaft von CIMIRe, FAU, FBK, ZDSS, NIC, ÖPD SI, PdöD, RSVZ, ZFA, LISVS, LSS, LSSPLV, LfA, LPA und VDAB/FOREM/Actiris/ADG. Es beabsichtigt die Koppelung der sozialökonomischen Daten, die von diesen Einrichtungen der sozialen Sicherheit stammen. Zugleich kann es angewandt werden, um Statistiken zu erstellen, die nicht von einer einzigen Einrichtung der sozialen Sicherheit berechnet werden können. Das Datawarehouse befindet sich physisch in den Räumlichkeiten von Smals. Der Dienst Arbeit und Sozialwirtschaft (Dienst WSE), eine interuniversitäre, bei der KU Leuven angesiedelte Arbeitsgemeinschaft, das Centre de Sociologie du Travail, de l'Emploi et de la Formation (Point d'appui TEF) von der ULB und das Centrum voor Sociologisch Onderzoek (CESO, Zentrum für soziologische Forschung) der KU Leuven gewähren wissenschaftliche Unterstützung. Die Verwaltung des Datawarehouse wurde der Zentralen Datenbank der Sozialen Sicherheit anvertraut.
Die operationellen Systeme der Einrichtungen der sozialen Sicherheit wurden ursprünglich nicht für die Ausführung statistischer Bearbeitungen entwickelt. Da für das Erstellen von Statistiken meist sehr großen Datenmengen verarbeitet werden müssen und eine statistische Analyse ein Verfahren von trial and error ist, sind solche Aufgaben übrigens äußerst belastend für die Mainframes. Dieses Problem kann gelöst werden, indem ein Datawarehouse genutzt wird. Die Technik des Datawarehousing besteht darin, von einer operationellen Datenbank stammende Daten auf einen gesonderten Computer zu laden, der mit der erforderlichen Statistiksoftware ausgerüstet ist und diese Daten dann flexibel zu statistisch brauchbaren Informationen, die den Anforderungen der Nutzer genügen, weiterbearbeiten kann.
Das Datawarehouse Arbeitsmarkt und Sozialsicherheit hat den Zweck, Datenanfragen von Forschungsinstituten und Behörden schneller und billiger beantworten zu können. Dabei werden drei Anwendungsarten unterschieden:
Weitere Auskünfte über das Datawarehouse Arbeitsmarkt und Sozialschutz erhalten Sie bei Herrn Chris Brijs von der Abteilung Innovation und Politikunterstützung der Zentralen Datenbank unter der Adresse: chris.brijs@ksz-bcss.fgov.be.